KV

Aus dem Buch "PR im Social Web" die Seiten:

6 - 7  ===> 90-9-1 Regel
Die 90-9-1-Regel bedeutet, dass von 100 Menschen im Web 2.0 insg. 90 Personen inaktive User (Zuschauer eines Geschehens) sind, 9 von diesen 100 kommentieren Beiträge und einer von 100 ist derjenige, der aktiv Beiträge verfasst und zu allen spricht.

12 ===> Interaktion - Interaktivität
Interaktion bedeutet die wechselseitige und aufeinander bezogene Kommunikation der Menschen im Social Web untereinander, welche miteinander durch Freundschaft, gleiche Interessen etc. verbunden sind.
Interaktivität wird erst durch spezielle Anwendungen möglich, die es dem Benutzer erlauben, ins Geschehen im Web 2.0 steuernd einzugreifen. Social Media Plattformen, wie Facebook, unterstützen somit die Interaktivität.

13 - 15 ===> Kommunikationswürfel
Der Kommunikationswürfel stellt die drei Dimensionen modernen PR dar:
1. Organisation (integriert)
2. Kanäle (crossmedial)
3. Stakeholder (vernetzt)

21 ===> Crowdsourcing - Wort anhand eines Beispiels erklären können
Unter Crowdsourcing versteht man die Auslagerung von Teilaufgaben eines Unternehmens an eine Gruppe von freiwilligen Usern z.B. im Internet.
Eine Unterform des Crowdsourcing ist das Crowdtesting, bei dem die freiwilligen User meist eine App oder Software/Webanwendung testet, Ihr Feedback zu gefundenen Fehlern mitteilt und so die Usability des Produktes mitverbessert.

25 ===> Strong Ties / Weak Ties
Strong Ties sind starke Verbindungen zu Menschen, die auf emotionaler Bindung, gegenseitigem Vertrauen und gleichem Erfahrungsschatz basieren, z.B. zu Freunden, zur Familie etc.
Weak Ties, also lockere Beziehungen/Bekanntschaften, überbrücken soziale Distanzen und eröffnen Zugang zu Informationen, die man in den eigenen Kreisen nicht finden würde - sie sind aber der Erfolgsfaktor sozialer Netzwerke, die das Social Web in ein Global Village verwandeln. WT sind auf ökonomische Chanchen ausgerichtet.

27 - 31 ===> Social Technographics-Leiter / Groundswell: Der Weg von Massenkommunikation zur Kommunikation der Massen / POST-Konzept
Groundswell ist ein sozialer Trend, bei dem die Menschen weltweit neue Technologien (Social Web) nutzen, um Informationen, Hilfen und Tipps voneinander zu bekommen und nicht wie früher von Unternehmen, Medien, Institutionen

Die 7 Internetnutzertypen nach Forester Research: Auszuformulierende Aufgabe
Inaktive/Inactives: dem Groundswell gegenüber noch verschlossen, nutzen das Internet aber nicht deren neue Technologien
Zuschauer/Spectators: sie konsumieren das, was andere produzieren
Mitmacher/Joiners: diejenigen, die selbst in sozialen Netzwerken aktiv sind
Sammler/Collectors: sammeln und organisieren Web-Inhalte für sich und andere und nutzen Social Bookmarking Dienste
Kritiker/Critics: sie reagieren auf anderen Content im Web, schreiben Kommentare in Blogs oder Onlineforen und bearbeiten Wikis
Plauderer/Conversationalists: äußern mindestens einmal die Woche Ihre Meinung zu anderen Usern oder Themen über Twitter oder andere soziale Netzwerke
Kreatoren/Creators: veröffentlichen mindestens einmal die Woche einen Blog- oder Online-Artikel, unterhalten eigene Websites und laden Videos, Audios oder Fotos hoch

31 ===> Drei Facetten der Nutzung des Social Webs
Informationsmanagement: Informationen können gefunden, bewertet und verwaltet werden
Identitätsmanagement: User kann sich selbst im Internet darstellen
Beziehungsmanagement: Kontakte können abgebildet, gepflegt und neu geknüpft werden

32 ===> In welchen Teil der Conversation Prism fällt z.B. YouTube / Pinterest ?
YouTube - Video
Pinterest - Bilder

48 Taxonomie: Mittels Tags kann man Begriffe und Kommentare/Tweets verschlagworten. Werden diese Schlagwörter klassifiziert, nennt man das Taxonomie. Wird die Verschlagwortung von einer großen Gruppe genutzt, nennt man das Folksonomy. Wird die Tonalität in Suchmaschinen erfasst und mit Tags vermischt, so bewegen wir uns in Richtung Web 3.0 (semantisches Web + künstliche Intelligenz).

50 ===> vormediale Raum
Breiten sich News in Sozialen Netzwerken (Blogs, Foren etc.) zu bestimmten Themen schnell aus und werden dort diskutiert, ohne dass die klassischen Medien hierüber berichteten oder an der Verbreitung beteiligt waren, so spricht man vom vormedialen Raum. Also bevor die klassischen Medien integriert wurden. Greifen die klassischen Medien diese Themen dann auf, geht die Diskussion in den medialen Raum über.

54 - 59 ===> Entwicklung der PR => digitalisierte PR => Internet-PR => Cluetrain-PR
die Entwicklung beschreiben können mit dem Aufkommen der Social Media
digitalisierte PR: Bereitstellung von Informationen über Unternehmen und Produkte, Monolog vom Sender zum Empfänger, Online-Auftritt liefert einen Beitrag zur Imagebildung des Unternehmens
Internet PR: 1995 wurden das Kontaktformular und Feedbackformular entwickelt, das einen indirekten Rückkanal ermöglichte - statistische Auswertungen werden zum Seitenaufbau hinzugezogen, eine Differenzierung des Webauftrittes wird durch das Integrieren der Unternehmenshaltung (Mission Statements) und durch sensiblere Themen (Nachhaltigkeit) aufgenommen - das Unternehmen ist nicht nur Produzent sondern Teil der Gesellschaft und trägt Verantwortung - die Kommunikation ist jedoch vorrangig immer noch einseitig, man will jedoch mehr überzeugen und nicht nur informieren
Cluetrain-PR: Ende der einseitigen Kommunikation, stattdessen Erweiterung der klassischen PR durch ein dauerndes, bewusstes und geplantes Engagement im Netz - die User sind Kooperationspartner, online vernetzt und im offenen Dialog mit den Unternehmen, die Cluetrain-PR nutzt das Social Web als Handlungsspielraum mit dem Ziel Online-Reputation aufzubauen und einen Mehrwert zu schaffen mittels integrierter, vernetzter und transparenter Kommunikation in Echtzeit. Sie basiert auf Akzeptanz, Verständnis und Vertrauen.
Wichtig: Authentizität - Dialogfähigleit - Transparenz (Teil der Cluetrain-PR)

67 ===> Hundebeispiel verstehen

73 - 75 Web 2.0 Tools
Das Akronym SLATES beschreibt die Web 2.0 Tools
S = Search: mit Suchfunktionen können Informationen schnell und leicht gefunden werden
L = Links: Links bauen Beziehungen auf, ein Kontext zwischen Inhalten kann hergestellt werden
A = Authoring: Jeder kann Autor werden und Informationen einem großen Kreis an Usern zur 
Verfügung stellen
T = Tags: Tags werden von Nutzern vergeben und klassifizieren Inhalte - dadurch entstehen individuelle Kategoriensysteme
E = Extensions: an den Nutzer angepasste Darstellung von Informationen inkl. Empfehlungen
S = Signals: Benachrichtigungen über Änderungen auf Websites mittels Abos wie z.B. RSS-Feeds / Trillert

80 ===> Content ist King und Context ist Queen - erklären können (Affenblog)
Inhalte sind wichtig, sie müssen einen Mehrwert bieten, aber eine Relevanz erhalten die Inhalte durch ihre Vernetzung, die Verteilung im Netz muß also passen.

83 - 89 ===> Digital Residents - Digital Natives - Digital Visitors - Mass Connector / Mass Maven - Influencer (können wir alle sein) - Quelle: Frau Schöller
Digital Natives: Menschen, die mit dem Web aufgewachsen sind, denen die Anwendungen vertraut sind, eher jung
Digital Immigrants: Generation, die den Umgang mit den Web erst erlernen musste
Digital Visitors: User, die nur ins Internet gehen, um schnell Informationen abzurufen, ansonsten aber sich im Web nicht aufhalten
Digital Residents: Menschen, die ihren privaten und beruflichen Alltag auf das Web stützen, das Web sozusagen bewohnen - Digital Resident zu sein, ist Einstellungssache - man bedarf hierzu inhaltliche Kompetenz, man weiß die Meiden für sich zu nutzten

Influencer sind wir alle, fragt sich nur mit welcher Gewichtung

Mass Connectors: Netzwerker mit vielen Kontakten in unterschiedlichen Netzwerken und mit großem Interesse, weitere Kontakte kennenzulernen und sich mit denen zu verbinden - sie haben Einfluß durch ihre große Reichweite

Mass Maven: Experten mit vertieftem Wissen zu bestimmten Themen, das sie in Blogs, Foren, Besprechungen und Bewertungen weitergeben - Sie überzeugen durch ihr Wissen, das eine hohe Gewichtung hat

Beispielfrage: Kann ein Digital Native zum Mass Connecter werden oder zum Mass Maven oder auch zu beiden? - Ja, kann auch zu beiden werden - z.B. Lady Gaga.

89 - 95 ===>Wie sich Nachrichten verbreiten - sollten wir verstehen
Storytelling ?

96 - 97 ===> 4 Gesprächsebenen / 4-Ohren Modell
Sach-Ebene: beinhaltet Daten und Fakten, sollten klar und verständlich aufbereitet werden - Worüber spricht jemand?
Selbstoffenbarungs-Ebene: beinhaltet Motive, Werte, Emotionen des Absenders - Was gibt derjenige von sich preis?
Beziehungs-Ebene: zeigt, wie der Absender zu seinem Gegenüber steht,  und entscheidet darüber, ob sich der Zuhörer respektiert, akzeptiert, bevormundet oder heruntergesetzt vorkommt - Wie steht derjenige zu mir?
Apell-Ebene: beinhaltet einen Wunsch oder Aufforderung zum Handeln - Was möchte er von mir?

100 ===> Foren, für Dialog ein gutes Tool - Boschbobforum

109 - 110 ===> Begrifflichkeiten aus der Box kennen und verstehen

RSS-Feed: Real Simple Syndication - eine Art automatischer Ticker, den man mit einem RSS-Reader abonnieren kann und mithilfe dessen neu gepostete Inhalte automatisch aufgerufen werden
RSS-Reader: RSS-Leseprogramm, mit dem man Rss-Feeds abonnieren und verwalten kann
Embed-Code: ein HTML-Code-Schnipsel, der es ermöglicht, multimediale Inhalte auf eigenen Seiten (Blog) einzubinden
Hyperlink: Link/Verknüpfung/Verlinkung zu einer anderen Quelle im Netz
Backlink/Trackback: ein Link von einer anderen Website, die zu der eigenen Seite führt. Eine gute Vernetzung mit vielen Backlinks wird von Suchmaschinen höher bewertet, so daß man dadurch in der SERP an bessere Positionen kommen kann

SM Release hat sich zum Social Media Newsroom entwickelt. ==> https://www.rebelmouse.com/

131 - 133 ===> Sentimentanalyse (kostenloses Tool z.B. http://www.socialmention.com)
Social Media Monitoring: Die Beobachtung/Überwachung im Bereich Social Media erfolgt in erster Linie in der Erfassung der Häufigkeit der Nennung im Social Web. Allerdings stellt sich hier schnell die Frage, wie man gesehen wird und was die Menschen von uns/dem Unternehmen/der Marke halten. Hier muß also die Tonalität mit bewertet werden. Dies erfolgt in sog. Sentimentanalysen, die eine direkte thematische Zuordnung anzeigen können und ob positiv, negativ oder neutral über ein Thema/eine Marke berichtet wurde. Trotzdem gibt es hier Probleme bei der automatisierten Auswertung solcher Analysen, weil z.B. die Systeme sprachliche Besonderheiten wie Slang, Ironie etc. nicht fehlerfrei auswerten können. Auch beim Kontext bleibt es schwierig, auszulesen, ob die genante Marke Hauptgesprächsthema war oder nur nebenbei erwähnt wurde. Ebenso wird die Auskunft, in welchem Zusammenhang (Preis/Qualität/Kundendienst usw.) die Marke/das Unternehmen genannt wurde, nicht immer eindeutig wahrgenommen.

140 - 141 ===> Monitoring
Social Media Monitoring bedeutet die Identifikation, Beobachtung und Analyse von benutzergenerierten Inhalten (User Generated Content UGC) im Social Web zu Marktforschungszwecken.
Kommerzielle Berichte, Artikel sowie News werden hier nicht erfasst, sondern unter dem Begriff Web-Monitoring.
Der UGC stellt Meinungen, Erfahrungen und Interessen der User aus erster Hand dar, zudem sind viele der Berichte für potentielle Kaufentscheidungen von Bedeutung.

Die Reichweite, Schnelligkeit und Aktualität sind in keinem anderen Kommunikations-Medium so ausgeprägt hoch wie im Internet, daher eignen sich solche Analysen gut, um Stimmungen und Kundenwünsche einzufangen, Imageanalysen und Wettbewerbsanalysen zu erstellen, Probleme mit Produkten zu erfassen (Frühwarnsystem), Relevanz bestimmter Personen etc.

1. RSS-Reader - die Blogs durchsuchen, die man schon kennt und die thematisch relevant sind
2. Blog-Suchmaschinen - Google Blogs / Icerocket / Twingly
3. Suche in Microblogs (Twitter) - eigene Twitter-Suchmaschine / HootSuite / Seesmic / Tweetdeck / Twingly / Twazzup (ermöglicht nahezu Echtzeit-Daten / Ausspähung von Influencern durch Anzahl der Retweets /
4. Foren-Suchmaschinen: Boardreader.com / Omgili.com / groups.google.com - meist muss man sich jedoch anmelden (Login), um in einem Forum mitlesen und mitdiskutieren zu können
5. Metasuchmaschinen - beschränken sich nicht auf ein Medium sondern versuchen möglichst viele Bereiche des Social Web zu erfassen - Socialmention.com / topsy.com / Whoistalking.com
6. Facebook-Suche - durch unterschiedliche Freigabe-Ebenen (öffentlich/nur für die Gruppe/für Freunde etc.) wird das Monitoring hier sehr erschwert und kann nur für die öffentlichen Beiträge betrieben werden, die geht aber mit der Facebook-eigenen Suchfunktion
HyperAlerts.no ermöglicht die Überwachung einer eigenen Fanpage sowie der von Konkurrenten und liefert Einträge per mail / NutshellMail bietet dies auch für andere Dienste

Bennenung der möglichen Tools: 148/149
Brandwatch / Radian 6 / BIG Screen / Socialmention.com / Meltwater.buzz / Ethority / Nielsen Buzzmetrics

159 - 160 ===> Krisenarten - Krisenverläufe - z.B. Was sind die Eigenarten der 3 Krisenphasen?
Vor-Krisenphase/Inkubationsphase: - langsames Entfachen von medialem Interesse, Handlungsspielraum für Unternehmen am größten, bei gezielter Intervention kann die Krise noch vermieden werden
Hauptphase: sehr hohe Medienaufmerksamkeit, Skandalisierung des Problems, Ursachenforschung, Suche nach Verantwortlichen - Unternehmen kann nur noch reagieren mit Statements, Abwehr von Forderungen
Nach-Krisenphase: langsamen abflachendes Interesse, weil Lösung erfolgte oder alles gesagt ist oder andere Themen überwiegen, medial ist die Krise ausgestanden - das geschädigte Image muß wieder "repariert" oder neu aufgebaut werden

160 - 165 ===> Reputationskrise in Social Media / Brouhaha / Resonanzkrise
klassische Reputationskrise im Social Web - Vor-Krisenphase: überraschendes Auftreten der Krisenursache, schneller Anstieg der Aufmerksamkeit, Verlauf parallel zu den Massenmedien, allerdings wegen der Geschwindigkeitsvorteile früherer Beginn meist mit Verweisen auf Inhalte in Gatekeeper-Medien
Brouhaha / Social Media Aufreger / Aufruhr / Gezeter: Vor-Krisenphase: negative Stellungnahme durch einzelne Kritiker und schnelle Verbreitung / Hauptphase: große Aufmerksamkeit im Social Web (#,Tweets, Posts, Kommentare), Online-Medien berichten, Thema reicht nicht für einen großen Aufmacher / Nach-Krisenphase: Interesse ebbt nach 2-3 tagen ab
Resonanzkrise: gegenseitige Verstärkung von Social Media und Gatekeeper Medien -
Vor-Krisenphase: schnelles Anwachsen des Kommentarvolumens im Web, hoher Anteil an Retweets, erste Meldungen in Gatekeeper-Medien / Hauptphase: Ausführliche Beschreibung in Gatekeeper-Medien, weiterer Anstieg an Kommentaren im Netz, diesmal mit Bezug auf die Offline-Medien, jede Reaktion des Unternehmens wird on wie offline kommentiert / Nach-Krisenphase: nachlassendes Interesse auf beiden Seiten, wobei online Nachbetrachtungen stärker kommentiert werden = Resonanz sorgt für Verlängerung der Krise
169 Social Media Shitstorm: Sturm an Empörung, Entrüstung und Protesten im Web - charakteristisch dafür: plötzliches Ansteigen der Artikelfrequenz mit einer sehr hohen Zahl von negativen Beiträgen bis hin zu Beleidigungen und Boykott-Aufrufen, zum Schluß kreative Verhöhnung des Namens / der Marke / "Lustigmachen"

167 - 169 ===> Kommentarrichtlinien: Auszuformulierende Aufgabe
Kommentarrichtlinien: verbindlicher Rahmen für den Umgang miteinander in einem Blog / Nettiquette (Synonym für Kommentarrichtlinien) - Was gehört zur Kommentarrichtlinie? / Schreiben Sie für ein Unternehmen XY eine entsprechende Kommentarrichtlinie.
Inhalte einer Kommentarrichtlinie:
Präambel: erläutert Sinn und Zweck so einer Richtlinie
Umgangsformen: in verständlicher Sprache: Was wird gewünscht, wie sollen die User/Kommenattoren miteinander umgehen?
Vergehen: klare und unmissverständliche Benennung unewünschter Inhalte und Verhaltensweisen 
Konsequenzen: Was passiert bei Nichteinhaltung, welche Schritte behält man sich vor?
Kleine Faustregel: Oma-Prinzip: Was mjan der Oma nicht sagen würde, gehört nicht in die Kommentare!!

180 ===> Storytelling - Was für Bestandteile gehören zu Storytelling? - Quellen aus SMM-Blog noch einbringen (S. 4 aus Unterlagen WOM)
Inhalte:
Guter Grund für die Geschichte, sympathische Hauptfigur, Konflikt, Spannungsbogen, Entwicklung Vorher-Nachher, AHA-Erlebnis, Fazit/Moral der Geschichte, kurze knappe Sätze aus Alltagssprache, eine Aussage pro Satz, anschauliche, bildhafte Sprache
Storytelling kann multimedial übergreifend sein! (Bloggerspiel - Schnitzeljagd wird eingebaut)

195 - 213 ===> Kapitel 6 gesamt lesen und verstehen: Events im Social im Web
Event-Vorankündigung: Je mehr vorab, desto mehr Möglichkeiten für den interessierten Web-User, sich mit dem Event zu befassen und ggf. Inhalte zu teilen.
Auf eigener Website: Informationen zu Thema / Termin / Ort / Referenten / Blog für Kommentare zu Themen ermöglichen / Call-for-Papers mit offener Abstimmung (Bewerbung für Rednerplatz) / Portäts der Aktuere mit kleinen Video-Interviews (Was erwartet den Besucher?) / Referenten animieren, ihr eigenes Netzwerk zur Publikmachung zu nutzen / Gast-Artikel im Blog durch Referenten / Video-Impressionen aus den letzten Events / Service bei Planung (Anreise/Übernachtung/WLan vor Ort) / Hashtag für Twitter anlegen sowie einen in Reserve bei Spamverdacht / Twibbon udn Badges schaffen (s.u.) / Verzahnung mit Mailings / e-Mail-Einladungen / Anzeigen / Medienkooperationen / offline PR
Technik vor Ort:
Internet-Zugang mit ausreichender Bandbreite / ausreichend Steckdosen und Verlängerungskabel / Foto- und Viodeokameras / Laptop / Livestream-Account evtl. mit Fragemöglichkeit /

Wie würde ich ein BarCamp (Unkonferenz) selbst organisieren? / Wie würden Sie im Vorfeld einen Barcamp public machen? ( Termin, Ort, Sprecher, Anfahrt, Badge, Twibbon - virale Möglichkeiten etc., Ticketsysteme) / Barsession (kürzere Variante des Barcamps) - Was ist das Wichtigste beim Barcamp? - Strom!!! WLan
Auszuformulierende Aufgabe - wie kann so ein Event im Vorfeld angekündigt werden, was sollte man alles beachten? Tools?
Twibbons (kleine Zeichen), Badgets, Ticketing,Webinare im Vorfeld, Businesslastig über Xing ankündigen

235 ===> Social Media Guideline und Social Media Policy unterscheiden -
Guidelines sind verständliche Empfehlungen und grundsätzliche Verhaltensrichtlinien für Mitarbeiter, an die man sich halten sollte (Präambel für Sinn und Zweck und Listenteil für entsprechende Themenpunkte)
Policy ist eine echte Regel oder Vorgabe, die im Arbeitsvertrag als Verhaltensmaßnahme festgelegt wird und evtl. abgestraft werden kann (Strafzahlungen / Kündigung etc.)

245 - 246 ===> Handlungsempfehlungen / Aufgabenstellungen (im Buch werden sie Ziele genannt)
Zuhören / Sprechen / Aktivieren / Unterstützen / Einbinden

273 ===> Kapitel 9 - Kundenservice und Support - nochmals Handlungsempfehlungen
Wie würden Sie ein Supportkanal für Unternehemen XY auf die Beine stellen und auf den Kanälen Facebook und Twitter umsetzen?

317 ===> Ziele / Wünsche / Zielsetzungen sind nicht Ziele

322 ===> Strategie IHK / Anwendung ist wichtig (man muß eine Strategie ausarbeiten / sie muß abgestimmt werden / und erst nach Monaten kann man erkennen, ob eine Strategie greift) - "Die Kommustrategie eines Unternehmens stellt lediglich eine Planung der Multimediakampagne dar." - Nein, quatsch! Man kann daraus eine Kampagne ableiten.

329 - 330 ===> Kapitel 12 - Rohdaten => Kennzahlen => Leistzungskennzahlen (Messkennzahlen) - ein Beispiel zurechtlegen, welche Messwerte kann es geben?

332 - 335 ===> Definitionen 
Geschäftsziele - strategische und operative, an denen das Handeln der Mitarbeiter und der GF ausgerichtet ist - daraus lassen sich Kommunikatinsziele ableiten
Messwerte/Rohdaten - erhobene nackte Zahlen 
Kennzahlen - Rohdaten in Beziug gesetzt zu einem Ziel (Zeit / Zielgruppe etc.) 
Leistungskennzahlen - KPI (Key Performance Indicator) = Indikatoren, die anzeigen, wie gut die Ressourcen eingesetzt werden, um ein bestimmtes Ziel zu errreichen
ROI - Return on Investment - zeigt an, mit welchem Mitteleinsatz (Investition) welche Erlöse erzielt worden sind
Social Media ROI (umstritten, weil weiche Faktoren eingebunden werden können - z.B. Likes / Fans - was ist mehr wert? - Positive Erwähnungen? Wie viel wert sind diese? Sentimentanalyse nötig)

336 ===> Tabelle: Was kann alles gemessen werden? Konsequent / Konsistent = für ein Tool entscheiden und dabei bleiben.

338 - 343 ===> Kontextebene/Netzwerkebene - Nutzerebene - Inhaltsebene

348 ff ===> Szenario 

364 ===> Welche Fragen sind einer SMM Agentur stellen und welche Gegenfragen müßte diese Agentur stellen? - Welche Vorgehensweise ist notwendig? - 
Auszuformulierende Aufgabe
Schon vorher eruieren: Webauftritt, Präsenz in den Sozialen Netzwerken, welche Mitarbeiter stellen sich und die Agentur wie und wie lange dar? Referenzen?

Interviewfragen:
1. Wieso überhaupt? Definition von Social Web? --- Cluetrain-PR - Vernetzung von Menschen zu Interessengemeinschaften verändern die Beziehungen zu Bezugsgruppen / Zielgruppen
2. Konzept: Was sollten wir im Social Web machen? --- Es hängt von den Kommunikationszielen ab - SMART sollten sie sein.
3. Organigram: Was kann die Agentur leisten, was der Kunde? --- Erstens passende Ziele gemeinsam definieren und daraus eine Strategie entwickeln, erst dann werden operative Aufgaben verteilt und Tools ausgewählt.
4. Zeitraum: Wie lange dauert es, bis man im Social Web etabliert ist? --- Social Media ist keine kurzfristige Aufgabe sondern langfristig zu sehende Aufbauarbeit, die permanent und stetig erfolgen muß - Content King / Kontext Queen
5. Wie wird Erfolg im Social Web evaluiert? --- hier sollten zu strategischen Zielen die passenden Messgrößen generiert werden können (z.B. höhere Kundenzufriedenheit in mehr positiven o. neutralen Posts/weniger negative)

365/366 ===> Organisationsformen Social Media - wie wird Social Media im Unternehmen organisiert?
Dezentral => keiner hat den Hut auf - Aktivitäten stellenweise aus individuellem Interesse
Zentralisiert => Führung geht von einer Abteilung, die die anderen steuert
Nabe & Speiche (hub & spoke) => Verantwortliche aus relevanten Abteilungen (Speichen) bilden ein gemeinsames Gremium, das von einer oder mehreren Personen koordiniert aber nicht dominiert wird (Nabe) - Einbindung aller, Austausch von Infos/Erfahrungen/Ideen
mehrfache Nabe und Speiche => für große, bes. auch internationale Unternehmen(sgruppen) - Unternehmen agieren weiterhin autonom, Ziele und Vorgehensweisen werden aber abgestimmt
Holistisch => hier sind der Umgang mit dem Social Web und den Technologien fest mit der Unternehmenskultur verbunden, jeder Mitarbeiter lebt im Social Web und geht souverän damit um


386 - 387 ===> Guidelines / Policies Wiederholung



Auszuformulierende Aufgabe:
Kommunikationsstrategie ist das Ganze, daraus werden einzelne Kampagnen abgeleitet. z.B. Old Spice / abgeleitet mit dem Social Media Framework oder evtl. mit dem Post Konzept


POST Konzept erklären

Das Post-Konzept beschreibt in vier Schritten die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Strategie nach Groundswell:
Poeple = Zielgruppe(n) (Personas anlegen) - evtl. Einteilung in die unterschiedlichen Web-Nutzertypen
Objectives = Ziele = sollten SMART sein (spezifisch, messbar, attraktiv/aktionsorientiert, realistisch, terminiert)
Strategie = Contentstrategie / EKS (Engpasskonzentrierte Strategie)
Technology = Kanäle = hier sind die Social Media Kanäle gemeint (Twitter / Facebook / YouTube etc.)

Contentstrategie:
1. Brainstorming zu möglichen Themen, die kommuniziert werden können und den USP des Unternehmens unterstreichen (Mindmap mit Bubbl.us erstellen)
2. Welche Influencer kommen in Frage - evtl. mit Twazzup suchen - manuelle Suche
3. Timing erstellen / Jahresplanung / Welche Themen machen wann Sinn?

Handlungsempfehlungen bei der Wahl der Kanäle und beim Seeding des Contents berücksichtigen:
Zuhören, Sprechen, Aktivieren, Unterstützen, Einbinden


Twibbon
Das “Twibbon” ist eine Art digitaler Aufkleber oder “Ansteck-Button  Pin 2.0″. Genutzt wird es, um ein bestimmtes Anliegen bei Twitter optisch zu vertreten
Badge
wie ein Twibbon nur für Facebook


http://www.backlinktest.com
http://mobrigev.wordpress.com/category/socialmedia/erlauterungen/
http://medienbewachen.de/index.php/Hauptseite
http://www.social-media-monitoring.org/definition.htm
http://www.video-marketing-formel.de/Meine-Story/

Hier ein tolles Viral !!!
http://mashable.com/2014/04/02/youtube-march-ads/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen