Schule, nein Danke! - oder wie alles begann ... ?
Mein Alltag ist voll durchgetaktet, immerhin leite ich ein
kleines, aber feines Unternehmen mit
insgesamt vier Mitarbeitern. Einer davon ist leider derart selbständig, daß er
nur seine eigenen Aufgaben im Focus hat und höchstenfalls die Getränke besorgt. Die beiden anderen Mitarbeiter sind
überhaupt noch nicht so weit. Diese muß ich in fast allen Schritten anleiten, ermutigen und motivieren. Jeden Tag, unaufhörlich, wieder und wieder. Nun, ich leite auch ein kleines Familienunternehmen…Veränderungen sind nicht immer gut.
Kürzlich kam ich nun auf die Idee, etwas verändern zu
wollen: ich wollte mein Unternehmertum in eine weitaus lukrativere Aufgabe
wandeln und sah mich in meinem alten Arbeitsumfeld und der Branche um. Der
Fortschritt hat hier natürlich nicht halt gemacht, meine Kinder wachsen ja auch
jeden Tag um einige Milimeter, aber daß sich neue Betätigungsfelder derart entwickelt
haben, hätte ich nicht gedacht. Also beschloss ich, ebenfalls zu „wachsen“. Im
übertragenen Sinne natürlich.
Du hast doch schon ausgelernt!
Du hast doch schon ausgelernt!
Eigentlich war ich damals, nach 13 Jahren Schule und 5 Jahren Studium, regelrecht froh, nie wieder
mit diesem Thema zu tun haben zu müssen, und genoss die freie Entwicklung im
learning-by-doing. Doch jetzt, jetzt hat es mich doch erwischt! Man lernt nie aus, hat
meine Mutter immer gesagt. Wie recht sie hatte!
Was willst Du denn damit? fragte ganz
verblüfft mein Mann, kannst Du Deine Zeit nicht besser nutzen? Mache Sport,
trete doch in einen Verein ein und engagiere Dich dort ehrenamtlich. Damit tust
Du doch was Gutes für die Gesellschaft und nebenbei für unsere Kinder. Dass Du
dir das antun musst! – Nein, nachdem ich
hier und da gegoogelt hatte, was ehemalige Kollegen und Kolleginnen auf die
Beine gestellt haben, während ich meinem Dornröschenschlaf als Mami frönte, war
das nicht genug. Das wollte ich nicht mehr!!! Denn da kam wieder diese
unendliche Lust, im Erwachsenenleben mitmischen zu wollen.
Jeden Morgen kurz vorm Nervenzusammenbruch...
Und nun sitze ich hier vor zwei Monitoren. Soeben schickte mein Mann ein Bild vom Zahnfleisch meines Sohnes:
Mundsoor oder Aphte? Mist, das muss jetzt warten, aber einen Termin beim
Arzt mache ich vorsichtshalber in der Frühstückspause doch. Ich stehe jeden Morgen
um halb sechs auf, muß alles vorbereiten, damit das Unternehmen weiterhin am
Laufen bleibt: die Quälgeister wecken, die komischerweise früher mich zur
selbigen unmöglichen Zeit geweckt haben, kleine Wehwehchen beseitigen und dann fahre ich eiligst quer durch die Stadt, verbrenne
Benzin und Nerven…
Und nun sitze ich hier vor zwei Monitoren. Soeben schickte mein Mann ein Bild vom Zahnfleisch meines Sohnes:
Mundsoor oder Aphte? Mist, das muss jetzt warten, aber einen Termin beim
Arzt mache ich vorsichtshalber in der Frühstückspause doch. Ich stehe jeden Morgen
um halb sechs auf, muß alles vorbereiten, damit das Unternehmen weiterhin am
Laufen bleibt: die Quälgeister wecken, die komischerweise früher mich zur
selbigen unmöglichen Zeit geweckt haben, kleine Wehwehchen beseitigen und dann fahre ich eiligst quer durch die Stadt, verbrenne
Benzin und Nerven…
Doch irgendwie "supergeil"?
Aber schon die Recherche und die Auswahl der richtigen Institution hat mir Spaß gemacht, denn ich habe mal etwas ganz für mich allein gemacht. Nicht für meinen Arbeitgeber, nicht für das kleine Familienunternehmen, nicht für irgendeinen Kunden - nein einfach und ausnahmsweise mal nur für mich – es war ein tolles Gefühl. Wie ein Wellnesstag auf Sylt. Ein klein wenig Zufriedenheit machte sich breit – nur durch einfache Recherche. War schon irgendwie komisch. Und machte natürlich Lust auf mehr…
Aber schon die Recherche und die Auswahl der richtigen Institution hat mir Spaß gemacht, denn ich habe mal etwas ganz für mich allein gemacht. Nicht für meinen Arbeitgeber, nicht für das kleine Familienunternehmen, nicht für irgendeinen Kunden - nein einfach und ausnahmsweise mal nur für mich – es war ein tolles Gefühl. Wie ein Wellnesstag auf Sylt. Ein klein wenig Zufriedenheit machte sich breit – nur durch einfache Recherche. War schon irgendwie komisch. Und machte natürlich Lust auf mehr…
Heute habe schon eine Klausur hinter mir und mit Bravour bestanden, die nächste Prüfung ist in zwei Wochen, ja schon ein wenig nervig, aber ich sitze neben netten Mitstreitern, habe durch Zufall einen absolut kompetenten Dozenten, der die Themen praxisnah und mit Humor vermittelt. Ralf R. Wenda kann ich absolut empfehlen: http://wenda-it-web.de/category/seminartage/onlinemarketing-seminar/#axzz2wJRdWHAS)
Mein Mann fragt mich zwar immer noch skeptisch, ob ich mich dabei wohlfühle. Vielleicht wird er es nie verstehen…doch für mich geht es voran, ich wachse :-)
Nun, hier meine persönliche Art der Weiterbildung - oder eher meine persönliche Erfahrung, die als Beitrag zur folgender Blockparade dient - wie sieht es bei Euch denn aus? Ich freue mich über Kommentare. Schöne Grüße J.
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